von Alexander Stille

Einsatz

Einsatzort 📍 Clausthaler Straße
Alarmierungsdatum 14.08.2025
Alarmierungszeit 19:54 Uhr
Alarmierungsart DME
eingesetzte Kräfte 🚒 FFw Sankt Andreasberg
HLF 20
LF 16
MTW
GW-L
FFw Braunlage
FFw Goslar (Drohne)
FFw Bad Harzburg (Drohne)
FFw Barbis (Drohne)
Rettungsdienst
Polizei
DRK Braunlage

Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Andreasberg wurde zu einem Verkehrsunfall Krad mit Verletzten alarmiert, welche sich im weiteren Verlauf zu einer Personensuche entwickelte.

Beim Eintreffen wurde das verunfallte Krad (ohne Fremdbeteiligung) mit enormen Schäden auf der Clausthaler Straße gefunden, allerdings fehlte der Fahrzeugführer des Motorrades. Ersthelfer hatten beobachtet, wie der Motorradfahrer in ein angrenzendes Waldstück Richtung Süden flüchtete.
 
Diese Situation wurde umgehend der Leitstelle mitgeteilt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle (Vollsperrung), stellte zunächst den Brandschutz her und nahm die Betriebsstoffe auf.
 
Aufgrund des Unfallbildes musste man davon ausgehen, dass der Fahrer schwer verletzt war. Daher wurde ebenfalls umgehend die Drohne der Feuerwehr Sankt Andreasberg eingesetzt, um die Person zügig zu finden, leider ohne Erfolg.
 
Die Polizei führte an der Einsatzstelle weiterführende Ermittlungen zum Unfallhergang, aber auch zur Fahreridentifikation durch, wobei die Feuerwehr unterstützte. Im weiteren Verlauf leitete die Polizei weitere Maßnahmen zur Personensuche ein. So wurden die Drohneneinheiten der Feuerwehren Goslar, Bad Harzburg und Barbis alarmiert. Auch die Feuerwehr Braunlage wurde zur personellen Unterstützung hinzugezogen. Später wurde auch ein Polizeihubschrauber "Phoenix" hinzugezogen.
 
Sämtliche Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Gegen 0:00 Uhr übernahm das DRK Braunlage die Verpflegung der Einsatzkräfte.
 
Das Motorrad wurde folglich von der Polizei beschlagnahmt. Die Clausthaler Straße war in der Zeit der Ermittlungsarbeiten der Polizei voll gesperrt.
 
 
Die eingesetzten Kräfte wurden gegen 01:00 Uhr aus dem Einsatz entlassen.
 
Zusatz: Nach einer Pressebericht, hat sich der Unfallverursache am Folgetag eigenständig bei der Polizeistation Sankt Andreasberg gestellt. Demzufolge lagen keine schwerwiegenden Verletzungen vor.